Vigo Krankenversicherung


Das Risiko, zum Pflegefall zu werden, ist deutlich höher als von den meisten vermutet. Studien zufolge wird fast jeder zweite Mann in seinem Leben einmal zum Pflegefall. Foto: djd/vigo Krankenversicherung/Africa Studio - stock.adobe.com

Bescheid wissen - und Risiken nicht unterschätzen
Die vier wichtigsten Dinge,
die man zum Thema Pflege
wissen sollte

Amberg (djd|wro) - Das Risiko, zum Pflegefall zu werden, wird von den Bundesbürgern chronisch unterschätzt. 2015 waren rund drei Millionen alte Menschen in Deutschland auf Pflege angewiesen, laut Studien dürften es im Jahr 2035 sogar vier Millionen sein. Wer ein Risiko unterschätzt, ist häufig nicht besonders gut darüber informiert, das gilt auch beim Thema Pflege. Antworten auf drängende Fragen konnte Bundes-
gesundheitsminister Jens Spahn bisher nicht geben, bei "Maischberger" sagte er 2018 lapidar: "Meine Eltern erwarten nicht, dass ich sie zu Hause pflege". Hier sind vier wichtige Fakten, die man kennen sollte und zu denen es auf der Seite www.unserjens.de weitere Infos gibt.

Wer ein Risiko unterschätzt, ist häufig auch nicht besonders gut darüber informiert, das gilt auch beim Thema Pflege. Tatsächlich werden 2035 schon vier Millionen alte Menschen in Deutschland auf Pflege angewiesen sein. Foto: djd/vigo Krankenversicherung/ Mediteraneo - stock.adobe.com

1. Im Jahr 2017 wurden die früheren Pflegestufen in die Pflegegrade
1 bis 5 umgewandelt. Damit sollen die Pflegeleistungen unter anderem besser an die Bedürfnisse pflegebedürftiger Menschen mit einge-
schränkter Alltagskompetenz, also vor allem Menschen mit Demenz, angepasst werden. Sobald der Antrag auf Leistungen aus der Pflege-
versicherung bei der Pflegekasse gestellt wurde, beauftragt diese den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) oder einen unab-
hängigen Gutachter beziehungsweise eine unabhängige Gutachterin mit der Begutachtung zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit.

2. Das Risiko, zum Pflegefall zu werden, ist deutlich höher als von den meisten vermutet. Studien zufolge wird fast jeder zweite Mann in seinem Leben einmal zum Pflegefall, bei den Frauen sind es sogar zwei Drittel. Ursache dafür ist vor allem, dass Frauen im Durchschnitt deutlich älter werden als Männer.

3. Die Kosten der Pflege werden unterschätzt. Der PKV-Verband hat die durchschnittlichen Eigenkosten berechnet: Nach Abzug der Leistungen durch die Pflegepflichtversicherung kostet die Unterbringung im Pfle-
geheim 1.840 Euro monatlichen Eigenanteil. Abhängig von Angebot, Ausstattung und Lage des Pflegeheims kann der Eigenanteil sogar zwischen 2.500 Euro bis über 3.000 Euro betragen.

4. Die Leistungen der Pflegekasse sind nur eine Art Teilkasko, einen großen Teil der Kosten müssen die Betroffenen selbst tragen. Mit einer privaten Pflegetagegeldversicherung wie dem Düsseldorfer Pflege-
geld lässt sich die Deckungslücke zwischen den tatsächlich anfallen-
den Pflegekosten und den Leistungen der Pflegekasse maßgeschnei-
dert schließen. Mehr Infos gibt es unter www.vigo-krankenversiche-
rung.de
. Das Pflegetagegeld liegt zwischen täglich zehn und 100 Euro, die abzusichernden Pflegegrade sind frei wähl- und flexibel gestaltbar. Die Leistung wird sowohl bei stationärer als auch ambu-
lanter Pflege erbracht.

Nach Abzug der Leistungen durch die Pflegepflichtversicherung kann die Unterbringung im Pflegeheim bis über 3.000 Euro monatlichen Eigenanteil betragen.
Foto: djd/vigo Krankenversicherung/K. & U. Annas - stock.adobe.com

Antworten auf drängende Fragen zum Thema Pflege konnte auch Bundes-
gesundheitsminister Jens Spahn nicht unbedingt geben, bei "Maischberger" sagte er 2018 recht lapidar: "Meine Eltern erwarten nicht, dass ich sie zu Hause pflege".
Foto: djd/vigo Kranken-
versicherung/TMG Grafikdesign

Bei einer Pflegezusatzversicherung lässt sich der Versicherungsschutz exakt an die eigenen Bedürfnisse anpassen, man bleibt selbstbestimmt und finanziell unabhängig. Foto: djd/vigo Krankenversicherung/
Ljupco Smokovski - stock.adobe.com

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